Island – 2016 – Rückkehr

Es ist Montag der 08.08.2016 gegen 12:00 Uhr als ich vor meiner Wohnung in Nürnberg wieder das Motorrad abstelle. Die 4 Wochen Urlaub sind schon rum.

 

Nach der Auffahrt auf die Fähre in Seydisfördur vergehen 2 langweilige Tage an Bord der Noröna im Nordatlantik.

Von Hirtshals aus ging es dann über die Autobahn zurück Richtung Deutschland. Mit einer Übernachtung in der Nähe von Hamburg und bei Bamberg waren dann auch diese 1100 Kilometer wieder hinter mir.

Hier nun ein kleines Fazit mit einigen Details der Reise.

Gefahrene Kilometer:
Anreise nach Hirtshals: 1100 km
Färör:                                    517 km
Island:                               4707 km
Rückreise:                         1100 km

Gesamt:                             7424 km
Tanken – Verbrauch:
Tankstops:      19
Liter getankt: 340,51 l
Verbrauch:    4,58 l / 100 km

Kulinarische Highlight:

Zufällige Fakten:
Regentage: 1
Tage auf See: 4
Verlorene Mircofasertücher: 1

 

Ein grandioser Urlaub ist zu Ende. Aber ich habe genug Hochland übrig gelassen um noch einmal hierher zukommen.

Gruß Stelli

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Island – 2016 – Woche 3

Island – 2016 – Woche 3

Vom Seljalandsfoss aus wollte ich zur Vestmannaeyjar Insel übersetzen, da aber an diesem Wochenende
ein Musikfestival war, waren viele junge Menschen unterwegs.
Somit auch die wenigen Campingplätze der Insel schon sehr belegt.
Deshalb entschied ich mich dies nicht zu tun, und setze die Fahrt auf der 1 nach Osten fort.


Nach kurzem Halt an dem Eyjafjallajökull Center mit Filmvortrag ging die Fahrt auf der 1,
an diversen Wasserfällen vorbei weiter, immer nach Osten.
Der nächste Zwischenstopp war die Landzuge Dyrholaey, mit ihrer Tier und Pflanzenwelt.
Vom oberen Leuchtturm konnte man auch das Flugzeugwrack der DC3 sehen. Leider gibt es da keinen direkten
Halt für, sondern nur einen Fußmarsch von ca. 1 Stunde von der Straße 1 aus.


In Vik wurde für den Abend eingekauft und dann entschlossen in Kirkjubaejarklaustur den Campingplatz anzusteuern.
Dort wollte ich nicht auf der 1 hinfahren sondern die Schotterstraße 204 fahren.
Dies war eine besonders dumme Idee, da für das Motorrad diese Strecke ungeeignet ist,
und ich auf dieser 2 mal nur knapp einem Sturz entkommen bin.

Von Kirkjubaejarklaustur aus ging es am nächsten Tag weiter nach Osten, Ziel sollte Höfn werden.
Vorbei an mehreren Gletschern ging es bis zum EisseeJökulsarlon.
Zuvor konnte man an einem Gletscher sogar bis direkt ran fahren.


Der Eissee ansich war sehr stark bevölkert von etlichen Touristen.
Leider waren die Bootstouren schon ausgebucht sodas man länger auf eine Fahrt warten hätte müssen.
Spektakulär wären dabei auch die Eisformationen, welche sich in der Sonne auf dem See bildeten.
Es waren sogar auch Robben in dem See zu erkennen gewesen.


Die Fahrt ging wie geplant in Höfn an diesem tag zu Ende.

Von Höfn, ging es auf der 1, die einzigste Straße der Region,
da man zwischen Meer auf der einen und Gletscher auf der anderen Seite fährt.


Am Abzweig der 939 von 1 wurde diese genommen und bis auf über 600 Meter
in Schotterserpentinen den Berg hinauf gefahren.
Wieder zurück auf der 1 wurde diese in Richtung Osten, zum Meer hin befahren.
Bei Breiddalsvik bog ich ab auf die 96 und fuhr auf dieser bis nach Reydarfjördur.
Die Fahrt sollte heute noch in Neskaupstadur enden, wo ich durch den höchsten Tunnel Islands
gefahren bin, welcher sich auf ca. 600 Metern befindet und 630 Meter lang ist.
Dort oben waren es ca. 5 Grad und es regnete.


Am nächsten Morgen nach guten Frühstück zurück durch den Tunnel, bei diesmal 7 Grad!
Mit Blick auf die Aluminium-Schmelze welche durch Strom nur durch Wasserkraft gespeist wird.
Es ging zurück nach Egilstadir und weiter nach Norden über die 94 bis nach Borgarfjördur.
Ich kam auch an der Anhöhe vorbei, bei welcher die Bilder vom ersten Tags, nur gegenüber des Tals entstanden sind
Auch ein paar Bilder der Küstenstraße dort, welche interessant ist sind zu bestauenen.


Am Ende der Straße in Borgarfjördur lag noch idyllisch eine kleine Puffin (Papageientaucher) Kolonie.
Schnell noch ein paar Bilder gemacht der posierlichen Tierchen und zurück ging es nach Egilstadir.


In Egilstadir hatte ich mich gleich für 2 Tage auf dem Campingplatz eingerichtet.
Deshalb ging es am nächsten Tag mit etwas weniger Gepäck auf dem Moped ins Hochland.
Vor bei ging es auch am Hengifoss-Wasserfall, ich ersparte mir die 2,5 Kilometer Laufweg
mit Motorradklamotten und machte mit Zoomobjektiv ein paar Bilder von weiter unten.

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Dann ging es auf einer asphaltieren Straße hinauf ins Hochland, höchster Punkt 730 Meter.
Diese Straße wurde speziell für den Bau es großen Stausees angelegt, der durch Rohre
mit einem Kraftwerk im Tal verbunden ist, welches auch die Alu-Schmelze mit Strom versorgt.


Noch ein kleiner Abstecher in eine andere Stichstraße, die war weder in der Karte noch im Navi verzeichnet.
Ein paar Bilder vom Moped und Landschaft geschossen und zurück ins Tal gedüst.


Heute morgen das Zelt noch vor dem Regen zusammen gebaut und verstaut und nach kurzen Shopping,
ging es nach Seydisfjödur, wo für die letze Nacht in Island ein Zimmer in einen Guesthouse gebucht wurde.
Nach kurzen „Stadt“-Bummel ging es in Guesthouse und ich schreibe diese Zeilen.


Morgen gegen 10:30 soll die Fähre hier ablegen und dann sind wieder 2 Tage Schiffsfahrt angesagt.
Anschließend noch 1100km bis nach Hause und er Urlaub ist rum 😦

Gruß Stelli