Island – 2016 – Woche 2

Am nächsten Morgen ging es von Patreksfjödur aus in Richtung Osten,
um die gestern ausgelassene Straße 63 zu nehmen.
Nach knapp 30 Kilometern ging es dann auf der 60 südlich weiter.
Anschließend immer den Fjorden entlang nach Südosten.


Hier kam dann auch die bislang steilste Schotterpisten mit 20% Gefälle.
Ich folgte der 60 bis ich in den Westen Island gekommen war,
und umkreisten dann auf der 590 die Halbinsel dort.
Mein Lager baute ich dann im abgelegenen Laugar auf.

Von Laugar aus ging es in Südlicher Richtung der 60 folgend am nächsten Tag weiter.
Um die Halbinsel herum auf der auch der Snaefellsjökull sich befindet.
Leider gab es an dem Tag viele dicke Wolken und auch ab und zu Schauer,
und man konnte der Snaefellsjökull nicht sehen 😦


Immer der Faxafloi Bucht entlang ging es duster und verregnet bis nach Borganes.
Hier direkt neben der Ringstraße 1 lang der heutige Campingplatz.

Es sollte am nächste Tag besser werde sagte die Vorhersage.
Also brach ich noch in Richtung Norden auf um dann nach Rechts zur 523 zu schwenken.
Bei meiner morgendlichen Kaffeepause zog der Himmel immer mehr zu.
Kurz drauf fing es auch schon an zu tröpfeln.
Es ging schnell weiter und ich entschloss mich von der geplanten Route abzuweichen.
Ich nahm also die 550 die auch etwas ins Hochland geht.


Vom höchsten Punkt ca. 720m ging es wieder bergab und dann wieder zurück richtung Küste.
Doch der Regen holte mich dann später wieder ein, sodass ich bis zum heutigen Etappenziel
Reykjavik doch etwas nässer wurde.

Der Bericht zu Reykjavik folgt in einem späteren Blogbeitrag.

Am Dienstag ging es dann weiter nach Kevlavik und dort an die nördlichste Spitze.
Dort wurde wieder Kaffeepause gemacht und ein paar Bilder geschossen.
Man konnte heute dank der Guten Weitsicht sogar den Snaefellsjökull sehen.


An der westlichen Küste weiter nach Süden bis mir ein Schild aufgefallen war.
Diese führte zu einer Sehenswürdigkeit „Brücke der Kontinente“.
Dort führte eine Brücke über eine kleine Schlucht. Auf der einen Seite befindet
man sich auf der Eurasischen Platte und auf der anderen auf der Nordamerikanischen.


Noch ein kurzer halt am Leuchtturm am Südzipfel und es ging über Grindvik weiter nach Osten.
Nach einem Tip über die 428 zu fahren, folge ich diesen und war hin und weg.
Keine Leute hier, Ruhe, die schönsten Farben der Natur.


Bis dann in Porlakshöfn die Fahrt ihr Ende für den heutigen Tag fand.

Heute sollten dann die Touristen Hochburgen das Ziel sein.
Erstes Ziel war Pingvellir, das alte Wickinger Parlament.
Nur war es da zu voll und man musste zuweit laufen, was ich mir bei 20 Grad nicht geben wollte.
Ich entschloss mich weiter bis zum Geysir zu fahren, welcher als nächstes auf dem Plan stand.


Nun stand nur noch Gulfoss auf dem Plan, welcher nach kurzer Fahrt auch erreicht wurde.
Dann ging es noch zum nächsten Campingplatz und der Tag neigte sich auch schon dem Ende engegen.

Heute stand dann nicht mehr so viel auf dem Plan.
Ich suchte ein paar Schotterstraßen, leider fand ich zwar welche, aber nur wirklich schlechte.


Am Ende stand ich dann hier auf dem Campingplatz und einige Wasserfälle zu denen ich gehen konnte.
Nach dem Abendessen gab es deshalb noch eine kleine Runde zu Fuß.


Gruß aus Island, Stelli.

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