Färöer

Es war abends gegen 22:30 als die Fähre in Torshavn auf Färöer anlegte.
Nach einer kurzen Fahrt war ich 10 Minuten später schon an meiner Unterkunft für die nächten 3 Tage.
Im Gästehaus Marknagil wurde im voraus ein einfaches Zimmer reserviert,
da sich Torshavn gut als Ausgangspunkt für die Entdeckung ganz Färöer eignet.

Ich hatte mir vorgenommen als ersten die nördlichen Inseln zu erkunden.
Also ging es nach einen kurzen Einkauf von Getränken und Verpflegung auf Richtung der Insel Eysturoy

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Auf der Hauptverkehrsroute 10 ging es bis zur Brücke welche die beiden Inseln Streymoy und Eysturoy verbindet.
Kurz nach dieser Brücke ging es links ab nach Eidi.
Dort wurde direkt am Meer der erste kurze Zwischenstop eingelegt.

Weiter ging es über das kleine verschlafene Fischerdörfchen Gjogv nach Funningur und Funningsfjordur.
Zurück auf der Hauptroute der Inseln ging es bis nach Leirvik,
von wo aus es durch den Unterseetunnel auf die nördliche Inselgruppe Nordoyggjar ging.

Nach einen kurzen Halt in Klaksvik, der 2. größten Stadt auf den Färöer, sollte es auf die Insel Kunoy gehen.
Zum Hauptort der Insel nach Kunoy ging nur ein 3 Kilometer langer einspuriger und nicht beleuchteter Tunnel.

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Es sollte dann weiter gehen bis zum nördlichsten Dort der Inselgruppe, Vidareidi.
Durch 2 weitere solche gespenstischen Tunnel sollte mich der Weg dorthin führen.
Gut das bei meinen Druchfahren da nie ein Bus oder LKW kam.

Zurück durch die ganzen Tunnel ging es noch bis in kleine Städtchen Toftir,
in dem, nach meinem Reiseführer, das Nationalstadion der Färöer stehen sollte.
Das werde ich mal bezweifeln, da hier in Torshavn das Stadtion größer aussieht.

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FÄRÖER – TAG 2

Am 2. Tag standen die südlichen Inseln auf dem Programm.
Morgens gegen 10:00 Uhr ging die Fahrt über die Straße 50 hoch über der Hauptinsel Streymoy entlang.
Eine viel schöne Strecke als die Hauptroute 10 von gestern und es herrscht auch weniger Verkehr.

Durch den südlichen Unterseetunnel ging es auf die Insel Vagar und der Straße folgend bis zum grünen Tal.
Der Ort Gasadalur im grünen Tal musste vor 10 Jahren noch zu Fuß oder Helikopter erreicht werden.
Erst 2006 wurde der Straßentunnel dorthin fertig gestellt.
Ein kleiner Spaziergang stand auch auf dem Plan um die Schönheit der Natur einzufangen.

Zurück durch den Unterseetunnel auf die Insel Streymoy ging es dann nach Vestmanna.
Eine schönes Örtchen eingerahmt von hohen Bergen zu allen Seiten und dem Meer zu Füßen.
Dort fand ich dem Internet sei dank eine super Stelle um ein kleines Päuschen mit Kakao und Kuchen zu machen.

Nach der Stärkung ging es hinter Vestmanna den Berg hinauf and einen Stausee vor bei immer weiter ins landesinnere.
Das dieser Weg selten befahren wird, sah man kaum, denn asphaltiert ist hier auf den Färöer eigentlich alles.
Oben angekommen gab es noch ein großes Wassersammelbecken und viele kleine Wasserfälle zu bestaunen.

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Da ich noch viel Zeit hatte an diesem Tag, wollte ich kurz noch nach Tjörnuvik dem „Surferparadies“ fahren.
Fast die halbe Insel wurde nochmal umrundet um dort hin zugelangen.
Auch kleine Regenschauer hielten mich nicht ab doch noch in Tjörnuvik vorbei zuschauen.
Letzt endlich hatte es sich gelohnt auch wenn das Wetter nich ganz so toll war.
Auch das zu Stein gewordene Trollpärchen konnte man nochmal sehr gut sehen.

Morgen gehts dann nachmittags zurück auf die Fähre und weiter nach Island.
Dann warten noch 3 Wochen Island auf mich 🙂

Grüße aus Torshavn.

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2 Kommentare zu “Färöer

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