Projekt 2020

Projekt 2020

Im letzten Herbst wurde Projekt 2020 geboren. 

Nach dem Islandurlaub war es Zeit für eine richtige Motorradtour im großen Stil. 

Diese Woche wurde nun Phase 1 abgeschlossen. 

Es wurde im beiderseitigen Einverständnis der Sabbatical Antrag unterschrieben. 

Freizeitphase wird vom 01.05.2020 bis 31.10.2020 sein. 

Genauere Details folgen im Laufe des Jahres 😜
Stelli

Island – 2016 – Rückkehr

Es ist Montag der 08.08.2016 gegen 12:00 Uhr als ich vor meiner Wohnung in Nürnberg wieder das Motorrad abstelle. Die 4 Wochen Urlaub sind schon rum.

 

Nach der Auffahrt auf die Fähre in Seydisfördur vergehen 2 langweilige Tage an Bord der Noröna im Nordatlantik.

Von Hirtshals aus ging es dann über die Autobahn zurück Richtung Deutschland. Mit einer Übernachtung in der Nähe von Hamburg und bei Bamberg waren dann auch diese 1100 Kilometer wieder hinter mir.

Hier nun ein kleines Fazit mit einigen Details der Reise.

Gefahrene Kilometer:
Anreise nach Hirtshals: 1100 km
Färör:                                    517 km
Island:                               4707 km
Rückreise:                         1100 km

Gesamt:                             7424 km
Tanken – Verbrauch:
Tankstops:      19
Liter getankt: 340,51 l
Verbrauch:    4,58 l / 100 km

Kulinarische Highlight:

Zufällige Fakten:
Regentage: 1
Tage auf See: 4
Verlorene Mircofasertücher: 1

 

Ein grandioser Urlaub ist zu Ende. Aber ich habe genug Hochland übrig gelassen um noch einmal hierher zukommen.

Gruß Stelli

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Island – 2016 – Woche 3

Island – 2016 – Woche 3

Vom Seljalandsfoss aus wollte ich zur Vestmannaeyjar Insel übersetzen, da aber an diesem Wochenende
ein Musikfestival war, waren viele junge Menschen unterwegs.
Somit auch die wenigen Campingplätze der Insel schon sehr belegt.
Deshalb entschied ich mich dies nicht zu tun, und setze die Fahrt auf der 1 nach Osten fort.


Nach kurzem Halt an dem Eyjafjallajökull Center mit Filmvortrag ging die Fahrt auf der 1,
an diversen Wasserfällen vorbei weiter, immer nach Osten.
Der nächste Zwischenstopp war die Landzuge Dyrholaey, mit ihrer Tier und Pflanzenwelt.
Vom oberen Leuchtturm konnte man auch das Flugzeugwrack der DC3 sehen. Leider gibt es da keinen direkten
Halt für, sondern nur einen Fußmarsch von ca. 1 Stunde von der Straße 1 aus.


In Vik wurde für den Abend eingekauft und dann entschlossen in Kirkjubaejarklaustur den Campingplatz anzusteuern.
Dort wollte ich nicht auf der 1 hinfahren sondern die Schotterstraße 204 fahren.
Dies war eine besonders dumme Idee, da für das Motorrad diese Strecke ungeeignet ist,
und ich auf dieser 2 mal nur knapp einem Sturz entkommen bin.

Von Kirkjubaejarklaustur aus ging es am nächsten Tag weiter nach Osten, Ziel sollte Höfn werden.
Vorbei an mehreren Gletschern ging es bis zum EisseeJökulsarlon.
Zuvor konnte man an einem Gletscher sogar bis direkt ran fahren.


Der Eissee ansich war sehr stark bevölkert von etlichen Touristen.
Leider waren die Bootstouren schon ausgebucht sodas man länger auf eine Fahrt warten hätte müssen.
Spektakulär wären dabei auch die Eisformationen, welche sich in der Sonne auf dem See bildeten.
Es waren sogar auch Robben in dem See zu erkennen gewesen.


Die Fahrt ging wie geplant in Höfn an diesem tag zu Ende.

Von Höfn, ging es auf der 1, die einzigste Straße der Region,
da man zwischen Meer auf der einen und Gletscher auf der anderen Seite fährt.


Am Abzweig der 939 von 1 wurde diese genommen und bis auf über 600 Meter
in Schotterserpentinen den Berg hinauf gefahren.
Wieder zurück auf der 1 wurde diese in Richtung Osten, zum Meer hin befahren.
Bei Breiddalsvik bog ich ab auf die 96 und fuhr auf dieser bis nach Reydarfjördur.
Die Fahrt sollte heute noch in Neskaupstadur enden, wo ich durch den höchsten Tunnel Islands
gefahren bin, welcher sich auf ca. 600 Metern befindet und 630 Meter lang ist.
Dort oben waren es ca. 5 Grad und es regnete.


Am nächsten Morgen nach guten Frühstück zurück durch den Tunnel, bei diesmal 7 Grad!
Mit Blick auf die Aluminium-Schmelze welche durch Strom nur durch Wasserkraft gespeist wird.
Es ging zurück nach Egilstadir und weiter nach Norden über die 94 bis nach Borgarfjördur.
Ich kam auch an der Anhöhe vorbei, bei welcher die Bilder vom ersten Tags, nur gegenüber des Tals entstanden sind
Auch ein paar Bilder der Küstenstraße dort, welche interessant ist sind zu bestauenen.


Am Ende der Straße in Borgarfjördur lag noch idyllisch eine kleine Puffin (Papageientaucher) Kolonie.
Schnell noch ein paar Bilder gemacht der posierlichen Tierchen und zurück ging es nach Egilstadir.


In Egilstadir hatte ich mich gleich für 2 Tage auf dem Campingplatz eingerichtet.
Deshalb ging es am nächsten Tag mit etwas weniger Gepäck auf dem Moped ins Hochland.
Vor bei ging es auch am Hengifoss-Wasserfall, ich ersparte mir die 2,5 Kilometer Laufweg
mit Motorradklamotten und machte mit Zoomobjektiv ein paar Bilder von weiter unten.

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Dann ging es auf einer asphaltieren Straße hinauf ins Hochland, höchster Punkt 730 Meter.
Diese Straße wurde speziell für den Bau es großen Stausees angelegt, der durch Rohre
mit einem Kraftwerk im Tal verbunden ist, welches auch die Alu-Schmelze mit Strom versorgt.


Noch ein kleiner Abstecher in eine andere Stichstraße, die war weder in der Karte noch im Navi verzeichnet.
Ein paar Bilder vom Moped und Landschaft geschossen und zurück ins Tal gedüst.


Heute morgen das Zelt noch vor dem Regen zusammen gebaut und verstaut und nach kurzen Shopping,
ging es nach Seydisfjödur, wo für die letze Nacht in Island ein Zimmer in einen Guesthouse gebucht wurde.
Nach kurzen „Stadt“-Bummel ging es in Guesthouse und ich schreibe diese Zeilen.


Morgen gegen 10:30 soll die Fähre hier ablegen und dann sind wieder 2 Tage Schiffsfahrt angesagt.
Anschließend noch 1100km bis nach Hause und er Urlaub ist rum 😦

Gruß Stelli

Island – 2016 – Reykjavik

Hier der Bericht zu Reykjavik.

Der Tag fing gut und trocken an. Nach einen ausgiebigen Frühstück ging der Trip in die Innenstadt los.

Ich besuchte die Harpa (Musikhaus, Oper ?) und diverse Sehenswürdigkeiten. Auch die Hallgrimmskirche wurde nicht ausgelassen.

Leider spielte das Wetter nicht so mit wie ich wollte und es regnete an diesem Tag wie aus Eimern. Doch ich fand noch den Besten Burger und Ribs Laden, „Dirty Burger & Ribs“.

Ansonsten sicher eine tolle Stadt, wenn halt das Wetter mitspielt.

Grüße von Unterwegs, Stelli.

 

Island – 2016 – Woche 2

Am nächsten Morgen ging es von Patreksfjödur aus in Richtung Osten,
um die gestern ausgelassene Straße 63 zu nehmen.
Nach knapp 30 Kilometern ging es dann auf der 60 südlich weiter.
Anschließend immer den Fjorden entlang nach Südosten.


Hier kam dann auch die bislang steilste Schotterpisten mit 20% Gefälle.
Ich folgte der 60 bis ich in den Westen Island gekommen war,
und umkreisten dann auf der 590 die Halbinsel dort.
Mein Lager baute ich dann im abgelegenen Laugar auf.

Von Laugar aus ging es in Südlicher Richtung der 60 folgend am nächsten Tag weiter.
Um die Halbinsel herum auf der auch der Snaefellsjökull sich befindet.
Leider gab es an dem Tag viele dicke Wolken und auch ab und zu Schauer,
und man konnte der Snaefellsjökull nicht sehen 😦


Immer der Faxafloi Bucht entlang ging es duster und verregnet bis nach Borganes.
Hier direkt neben der Ringstraße 1 lang der heutige Campingplatz.

Es sollte am nächste Tag besser werde sagte die Vorhersage.
Also brach ich noch in Richtung Norden auf um dann nach Rechts zur 523 zu schwenken.
Bei meiner morgendlichen Kaffeepause zog der Himmel immer mehr zu.
Kurz drauf fing es auch schon an zu tröpfeln.
Es ging schnell weiter und ich entschloss mich von der geplanten Route abzuweichen.
Ich nahm also die 550 die auch etwas ins Hochland geht.


Vom höchsten Punkt ca. 720m ging es wieder bergab und dann wieder zurück richtung Küste.
Doch der Regen holte mich dann später wieder ein, sodass ich bis zum heutigen Etappenziel
Reykjavik doch etwas nässer wurde.

Der Bericht zu Reykjavik folgt in einem späteren Blogbeitrag.

Am Dienstag ging es dann weiter nach Kevlavik und dort an die nördlichste Spitze.
Dort wurde wieder Kaffeepause gemacht und ein paar Bilder geschossen.
Man konnte heute dank der Guten Weitsicht sogar den Snaefellsjökull sehen.


An der westlichen Küste weiter nach Süden bis mir ein Schild aufgefallen war.
Diese führte zu einer Sehenswürdigkeit „Brücke der Kontinente“.
Dort führte eine Brücke über eine kleine Schlucht. Auf der einen Seite befindet
man sich auf der Eurasischen Platte und auf der anderen auf der Nordamerikanischen.


Noch ein kurzer halt am Leuchtturm am Südzipfel und es ging über Grindvik weiter nach Osten.
Nach einem Tip über die 428 zu fahren, folge ich diesen und war hin und weg.
Keine Leute hier, Ruhe, die schönsten Farben der Natur.


Bis dann in Porlakshöfn die Fahrt ihr Ende für den heutigen Tag fand.

Heute sollten dann die Touristen Hochburgen das Ziel sein.
Erstes Ziel war Pingvellir, das alte Wickinger Parlament.
Nur war es da zu voll und man musste zuweit laufen, was ich mir bei 20 Grad nicht geben wollte.
Ich entschloss mich weiter bis zum Geysir zu fahren, welcher als nächstes auf dem Plan stand.


Nun stand nur noch Gulfoss auf dem Plan, welcher nach kurzer Fahrt auch erreicht wurde.
Dann ging es noch zum nächsten Campingplatz und der Tag neigte sich auch schon dem Ende engegen.

Heute stand dann nicht mehr so viel auf dem Plan.
Ich suchte ein paar Schotterstraßen, leider fand ich zwar welche, aber nur wirklich schlechte.


Am Ende stand ich dann hier auf dem Campingplatz und einige Wasserfälle zu denen ich gehen konnte.
Nach dem Abendessen gab es deshalb noch eine kleine Runde zu Fuß.


Gruß aus Island, Stelli.

Island – 2016 – Woche 1

Island – 2016 – Woche 1

Tja wo soll ich genau anfangen. Island ist einfach der Hammer !!!

Schon die Ankunft war super vom Wetter abgestimmt, kurz vor Island kamen wir in einen dicken Nebel, welcher sich erst kurz vor Seydisfördur lichtete um uns dann mit Sonne in Island zu begrüßen.

Von Seydisfördur aus ging es über den kurzen Pass nach Egilstadir. Dort folgte ich erst ein paar Kilometer der Ringstraße 1 in Richtung Norden. Dann kam auch schon meine Abbiegung nach Norden und ich verließ die Ringstraße und traf auf meine erste richtige Schotterstrecke.

Nach einigen Kilometern ging es dann in Serpentinen Bergaufwärts. Oben angekommen gab es eine gute Aussicht auf das darunter liegende Tal.

Anschließend ging es Bergab und im dichten Nebel weiter bis kurz vor dem geplanten Etappenziel Pörshöfn. Dort wollte ich ganz enspannt mein Zelt aufbauen um die Nacht dort zu verbringen. Nur stellte sich heraus das ich die Zeltstangen daheim vergessen hatte. Glücklicherweise fand ich im Ort ein Gästehause zum Übernachten.

Am nächsten Tag die 250km in den 2. größten Ort Islands nach Akureyri absolviert und ein neues Zelt gekauft, zum Glück gabs wenigsten 20% Rabatt. Dieser wurde gleich wieder in ein Paket nach Deutschland investiert und das andere Zelt zurück zuschicken.

Am gleichen Tag ging es noch über den Wasserfall Godafoss zurück bis zum See Myvatn wo am Campingplatz gleich das neue Zelt ausprobiert wurden. (Coleman Tatra 2)

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Godafoss

Von Myvatn aus and den heißen Quellen vorbei ging es zum nächsten Spektakel dem Wasserfall Detifoss und den dem Fluß Jökulsa a Fjöllum. Ebenfalls gab es einen Abstecher Nach Asbyrgi um dann schnell nach Husavik zu kommen.

In Husavik gab es noch eine 3 stündige Bootstour um Wale zu beobachten. Dies wollte ich schon vor Jahren in Norwegen machen hatte aber nicht die Zeit dazu. Wir sahen an diesem Nachmittag 3-4 Buckelwale in der Bucht Skjalfandi.

Weiter ging die Fahrt von Husavik aus über zm Teil Ringstraße und aber auch Nebestrecken durch Akureyi bis nach Dalvik.

Von Dalvik aus über das Tal Lagheidi bis nach Glaumbaer.

Von dort weiter in Richtung Norden. Ich wollte noch einen kurzen Abstecher über die Route 745 machen. Musste dann aber feststellen das 70 Kilometer auf Schotter im Nebel und 8 Grad nicht viel Spaß machen. Das Ende war diesmal der Ort Blönduos.

Von Blönduos ging es über die Ringstraße 1 weiter richtung Westen. Der Abstecher über die Route 711, der Vatsness Hablbinsel, war diesmal erfolgreicher als der gestrige. Über Hvammstangi ging es noch bis Holmavik, wo wieder gezeltet wurde. Da sich neben an das örtliche Schwimmbad ist, wurde auch dies noch ausprobiert und im Hotpot bei 42 grad relaxt.

Den ganzen Straßenbau in Island verstehe ich nicht. Da fährt man ca. 10 Kilometer auf einer super Asphaltstraße, welche dann in eine 15 Kilometer lange Schotterstrecke wird, um dann später wieder 10 Kilometer Asphalt zu haben und dann wieder in Schotter überzugehen.

Von Holmavik aus ging es dann in die Westfjorde, wobei hier wieder fast 200 Kilometer Asphalt waren, wäre ich nicht eine kleine Strecke Schotter gefahren.

Das Ende fand die Fahrt in Isafjördur, wo direkt im Hafen neben der Kreuzfahrschiffanleger ein Campingplatz war, diese Isländer.

Am nächste Morgen wachte man auf und was stand im Vorgarten, das Kreuzfahrtschiff Costa Romatica und weiter drausen lag auch noch ein so großer Brocken.

Etwas verschnupft ging es auf Richtung Süden, durch Tunnel mit Kreuzung und einspurig, ging es dann die Berge hinauf. Es hatte zwischenzeitlich auch angefangen etwas zu regnen.

Ein kurzer Halt am Wasserfall Dynjandi und weiter ging es bis nach Patreksfjördur.

Hier habe ich mir heute ein Hotelzimmer genommen um mal nicht bei 6-7 Grad nachts draußen zu schlafen und wieder etwas zu erholen.

Grüße Stelli

Färöer

Es war abends gegen 22:30 als die Fähre in Torshavn auf Färöer anlegte.
Nach einer kurzen Fahrt war ich 10 Minuten später schon an meiner Unterkunft für die nächten 3 Tage.
Im Gästehaus Marknagil wurde im voraus ein einfaches Zimmer reserviert,
da sich Torshavn gut als Ausgangspunkt für die Entdeckung ganz Färöer eignet.

Ich hatte mir vorgenommen als ersten die nördlichen Inseln zu erkunden.
Also ging es nach einen kurzen Einkauf von Getränken und Verpflegung auf Richtung der Insel Eysturoy

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Auf der Hauptverkehrsroute 10 ging es bis zur Brücke welche die beiden Inseln Streymoy und Eysturoy verbindet.
Kurz nach dieser Brücke ging es links ab nach Eidi.
Dort wurde direkt am Meer der erste kurze Zwischenstop eingelegt.

Weiter ging es über das kleine verschlafene Fischerdörfchen Gjogv nach Funningur und Funningsfjordur.
Zurück auf der Hauptroute der Inseln ging es bis nach Leirvik,
von wo aus es durch den Unterseetunnel auf die nördliche Inselgruppe Nordoyggjar ging.

Nach einen kurzen Halt in Klaksvik, der 2. größten Stadt auf den Färöer, sollte es auf die Insel Kunoy gehen.
Zum Hauptort der Insel nach Kunoy ging nur ein 3 Kilometer langer einspuriger und nicht beleuchteter Tunnel.

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Es sollte dann weiter gehen bis zum nördlichsten Dort der Inselgruppe, Vidareidi.
Durch 2 weitere solche gespenstischen Tunnel sollte mich der Weg dorthin führen.
Gut das bei meinen Druchfahren da nie ein Bus oder LKW kam.

Zurück durch die ganzen Tunnel ging es noch bis in kleine Städtchen Toftir,
in dem, nach meinem Reiseführer, das Nationalstadion der Färöer stehen sollte.
Das werde ich mal bezweifeln, da hier in Torshavn das Stadtion größer aussieht.

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FÄRÖER – TAG 2

Am 2. Tag standen die südlichen Inseln auf dem Programm.
Morgens gegen 10:00 Uhr ging die Fahrt über die Straße 50 hoch über der Hauptinsel Streymoy entlang.
Eine viel schöne Strecke als die Hauptroute 10 von gestern und es herrscht auch weniger Verkehr.

Durch den südlichen Unterseetunnel ging es auf die Insel Vagar und der Straße folgend bis zum grünen Tal.
Der Ort Gasadalur im grünen Tal musste vor 10 Jahren noch zu Fuß oder Helikopter erreicht werden.
Erst 2006 wurde der Straßentunnel dorthin fertig gestellt.
Ein kleiner Spaziergang stand auch auf dem Plan um die Schönheit der Natur einzufangen.

Zurück durch den Unterseetunnel auf die Insel Streymoy ging es dann nach Vestmanna.
Eine schönes Örtchen eingerahmt von hohen Bergen zu allen Seiten und dem Meer zu Füßen.
Dort fand ich dem Internet sei dank eine super Stelle um ein kleines Päuschen mit Kakao und Kuchen zu machen.

Nach der Stärkung ging es hinter Vestmanna den Berg hinauf and einen Stausee vor bei immer weiter ins landesinnere.
Das dieser Weg selten befahren wird, sah man kaum, denn asphaltiert ist hier auf den Färöer eigentlich alles.
Oben angekommen gab es noch ein großes Wassersammelbecken und viele kleine Wasserfälle zu bestaunen.

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Da ich noch viel Zeit hatte an diesem Tag, wollte ich kurz noch nach Tjörnuvik dem „Surferparadies“ fahren.
Fast die halbe Insel wurde nochmal umrundet um dort hin zugelangen.
Auch kleine Regenschauer hielten mich nicht ab doch noch in Tjörnuvik vorbei zuschauen.
Letzt endlich hatte es sich gelohnt auch wenn das Wetter nich ganz so toll war.
Auch das zu Stein gewordene Trollpärchen konnte man nochmal sehr gut sehen.

Morgen gehts dann nachmittags zurück auf die Fähre und weiter nach Island.
Dann warten noch 3 Wochen Island auf mich 🙂

Grüße aus Torshavn.

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Urlaub 2016 – Island

Am Donnerstag morgen ging es von daheim aus los zur Fähre nach Hirtshals.

Es ging über A73, A71, A38 und A7 in Richtung Hamburg.

Ein kurzer Stau vor Hamburg-Süd konnte die Fahrt nicht stoppen.

Gegen 17:30 kam ich beim Etappenziel Nähe Bad Oldesloe an.

Freitag früh ging es ausgeschlagen und gefrühstück auf die Bahn.

Wieder zurück auf die A7 ging es weiter Richtung Dänemark.

Ohne Kontrolle der Papiere konnte ich die Grenze hinter mir lassen.

Aktuell sitze ich 10km vor Hirtshals im B&B und schreibe nach knapp 1100km diese Zeilen.

Heimfahrt

Bei sonnigen Wetter fuhren wir am Faaker See los.
Durch Villach und Spittal ging die Fahrt Richtung Großglockner los.
Schnell waren wir am höchsten Punkt auf ca. 2500 Metern und 9,5 Grad angekommen.

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Hochtor auf 2504 Meter

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Blick zur Edelweiß-Spitze

Ich machte noch einen kurzen Abstecher zur Edelweiß-Spitze auf 2571 Metern.

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Edelweiß-Spitze

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Panorama

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Blick ins Tal

Nach kurzer Abfahrt ging es weiter über Saalfelden und Lofer zurück nach Deutschland.
Der Rest der Fahrt war ereignislos.
Sodas ich gegen 19:45 wieder daheim war.
Alles zusammen eine schöne Woche.

Kilometer:  525
Zeiten: 9:00 – 19:45
Temperatur: 9,5 – 30 Grad

Abschlusstour

Heute sind wir etwas später weg gekommen.
Von der Unterkunft aus, fuhren wir durch Hermagor auf das Nassfeld und überquerten gleichnamigen Pass.

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Nassfeldpass

Weiter ging es ins Tal nach Pontebba.
Dort nahmen wir den Abzweigen zum Lanzenpass.
Es war ein schmaler Weg hinauf zum Pass.

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Schmale Straße zum Lanzenpass

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Wirtschaft am Lanzenpass

Dort gab es lecker Frico zum Mittag.

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Frico

Weiter fuhren wir ins Tal durch Paularo bis nach Tolmezzo.
Von da aus nahmen wir die Bundesstraße bis Chiusaforte und da den Abzweig nach Sella Nevea.
Über den Predil Pass und kurz danach den Abzweig zum Mangart.

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Aussicht vom Predil Pass

Oben angekommen standen wir auf 2053 Meter bei sehr windigen Bedingungen.

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Im Hintergrund der Mangart

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Blick ins Tal von einer der Kehren aus

Wieder herab fuhren wir zurück zum Predil Pass und weiter ins Tal bis Tarvisio.
Nach kurzen Abstecher über Slowenien und dem Wurzenpass waren wir wieder daheim.

Als Abschluss gab es lecker Filetsteak bei Harry’s Farm.

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Steak 🙂

Kilometer: 275
Zeit: 9:30 – 17:30
Temperatur: 15 – 32